Behandlungs­ablauf

Ihre individuelle Behandlung in 4 Phasen

Als Neupatient:in beginnt Ihre Erstbehandlung immer mit einer ausführlichen Anamnese. Das Ziel der Anamnese ist es Fakten und Informationen über Ihre Beschwerden zu sammeln und diese zeitlich und ursächlich mit scheinbar unbedeutenden Veränderungen in Ihrem Lebensalltag in Relation zu setzen.

Beispielsweise könnten dies Fragen sein, wann und in welchem Zusammenhang die Symptome erstmalig aufgetreten sind, was den Schmerz verstärkt oder lindert, wie die Schmerzentwicklung ist oder welche Begleiterkrankungen und -erscheinungen auftreten. Weitere Teilgebiete der Anamnese beschäftigen sich u.a. mit Operationen und Unfällen, chronischen Erkrankungen, Unverträglichkeiten und Allergien, mit ihrem Trink- und Essverhalten oder wie Ihre aktuelle Lebens- und Arbeitssituation aussieht.

Hierbei soll herausgefunden werden, welche Erfahrungen und Einflüsse aus der Vergangenheit und Gegenwart möglicherweise einen Bezug zu ihren körperlichen Beschwerden haben. In der Beurteilung und Behandlung Ihrer gesundheitlichen Beschwerden liegt der Fokus und Schwerpunkt auf unterschiedlichen Bereichen, die elementar wichtig sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Anamnese

Die Anamnese nimmt für die Therapie einen wichtigen Stellenwert ein, da regelmäßig mehr Informationen über die gesundheitlichen Beschwerden und deren Störfaktoren zum Vorschein kommen können als über die klinische Untersuchung. In dieser Zeit haben Sie Gelegenheit mir alles mitzuteilen, was Ihnen in Bezug auf die gesundheitlichen Probleme wichtig ist und als relevant erscheint., wie z.B. kleinere Unfälle oder Stürze. Abschließend klären wir noch Ihre Erwartungen an die Therapie und ob diese unter den gegebenen Umständen realisierbar und erreichbar sind.

Sie sind bereits Patient:in der Praxis und kommen zu einer Folgebehandlung, dann beginnt dieser Termin immer mit einer Reflektion der Zeit zwischen den beiden Behandlungsterminen. Dies dient der Analyse und Orientierung, ob der eingeschlagene Therapieweg für Sie der richtige ist oder ob eine Veränderung, Anpassung oder Erweiterung der Therapie notwendig ist.

In der zweiten Phase werden Sie unter standardisierten Abläufen in unterschiedlichen Ausgangsstellungen von Kopf bis Fuß osteopathisch untersucht.

Neben den osteopathischen Untersuchungstechniken, die aus einem Sicht- und Tastbefund bestehen, kommen hierbei je nach Krankheitsbild auch orthopädische und neurologische Tests zum Einsatz.

Diese können im Einzelfall funktionelle und pathologische Veränderungen des Gewebes und Bewegungseinschränkungen aufzeigen. Nach Beendigung der klinischen Untersuchung werden die Ergebnisse aus Anamnese und Untersuchung im Gesamtkontext ausgewertet und interpretiert. Dies ist die Grundlage für die anschließende Behandlung.

Klinische Untersuchung

In dieser Phase versuchen wir, Ihre dysfunktionalen Strukturen und Funktionen durch manuelle und osteopathische Behandlungstechniken aufzulösen und zu regulieren.

Die Therapie findet ausschließlich mit den Händen statt. Medikamente, Spritzen oder irgendwelche integrativen Medizingeräte sind kein Bestandteil meiner Behandlung. Durch eine empathische und vertrauensvolle Haltung soll Ihnen ermöglicht werden, sich optimal auf die Therapie einzulassen.
Damit Therapeut und Patient:in ein Bewusstsein und Gefühl für die Behandlung bekommen, herrscht in dieser Zeit weitestgehend eine ruhige und stille Atmosphäre.

Der Behandlungsansatz ist individuell und beruht auf den Erkenntnissen aus Anamnese und Untersuchung. In Abhängigkeit des Befundes wird entweder direkt am Ort der Beschwerden oder an einer anderen Stelle am Körper begonnen – je nachdem was in der jeweiligen Situation das Beste für Sie und Ihren Körper ist.

Die Behandlungsmethoden und die -intensitäten, werden ebenfalls befundabhängig und individuell ausgewählt und können von sanft bis sehr fest sein. Um festzustellen, ob der Behandlungsansatz der richtige ist, werden mehrmals während und am Ende der Behandlung ein IST-Zustand durch standardisierte osteopathische Untersuchungstechniken erhoben.

Da es sich um einen tiefgreifenden und ganzheitlichen Ansatz handelt, kann die osteopathische Behandlung nicht nur Gewebestrukturen des Körpers, sondern auch den Geist und die Seele berühren.

Osteopathische Behandlung

Nach Beendigung der Behandlung bekommen Sie meine ehrliche Einschätzung Ihrer gesundheitlichen Situation. Daraus ergibt sich eine Transparenz für Sie, ob und in welchem Umfang Folgetermine benötigt werden.

Zum Abschluss erhalten Sie Empfehlungen und Tipps, die individuell auf Ihren Befund und Bedarf ausgerichtet sind. Dies können beispielsweise die Abklärung und Auswertung von Blut- und Mikronährstoffwerten, Maßnahmen zur Entschleunigung und Entspannung, die Durchführung von Eigenübungen sowie die Regulation der Atmung und ein gesunder Umgang mit sich und seinen Bedürfnissen sein.

Die bestmögliche Behandlung kann unter Umständen nur die Hälfte wert sein, wenn Sie den eingeleiteten Heilungsprozess nicht fortsetzen. Es sollte daher das Ziel sein, das Leben so zu ändern, dass es Ihnen auf Dauer besser geht.

Nachbesprechung

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